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Spielmannszug der Kolpingsfamilie Ascheberg gegr. 1956
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Wir über uns
Datum letzte Aktualisierung: 28.01.2010 08:15
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Aktuell:
Manfred Trahe erhält Verdienstorden
Zusammen mit Martin Weiß gehört Manfred Trahe dem Spielmannszug der Kolpingsfamilie Ascheberg seit 30 Jahren an. Beim Kameradschaftsabend, einem Dankeschön für alle Mitglieder und Partner im Erdbüsken, wurde Trahe einerseits für diese Treue geehrt. Zudem wurde ihm von Stefanie Wacker der Orden für besondere Verdienste verliehen. Seit 18 Jahren bildet Manfred Trahe den Nachwuchs und die Mitglieder an der Flöte aus. Kinder ab neun Jahren, sind übrigens bei einer neuen Flötengruppe willkommen und können sich dafür schon anmelden ( 0 25 93/64 28). An dem Abend bewiesen die Spielleute beim spontanen ,,Dinner for One“ ihr komödiantisches Talent.
WN 10.04.2008 Ascheberg. In den 1970er Jahren starteten sie als feurige Mexikaner in den Karneval. Dann nähten die „Bembel-Frauen" neue Clowns-Kostüme. Doch in der Session 2008/2009 erfolgt – im wahrsten Sinne des Wortes – der karnevalstechnisch „Aufstieg" des Kolping-Spielmannszuges: Als Schornsteinfeger will das Ensemble für musikalischen Hochgenuss sorgen.
Ein großes vierblätteriges Kleeblatt auf dem rechten
Fleck – dem Herzen – und goldene Knöpfe zieren das samtene Gewand des
Glücksbringers. In den neuen Kostümen werden die Ascheberg den Karneval in
Ottmarsbocholt und Amelsbüren musikalisch aufs Dach steigen.
Süh, dütt dat sünd miene neun Kinners-mark- Ascheberg. Die Ascheberger kamen aus dem Lachen nicht
mehr heraus. Beim traditionellen Bauernspiel kam der Bauer nicht mit zwei oder
drei Kindern, sondern gleich mit neun Kindern daher: Süh, dütt dat sünd miene
Kinners. Es war der Höhepunkt des diesjährigen Lambertus-Spiels auf dem
Lambertus-Kirchplatz. Doch bevor es dazu kam, wurde erst einmal kräftig gesungen
und getanzt. Winfried Otte vom Heimatverein leitete das Fest und dankte der
Freiwilligen Feuerwehr für ihre jahrelange Mithilfe bei der Feierlichkeit. Dienstag, 26. September 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Kolpingsspielmannszug stellt Bauernfamilie-js- Ascheberg. Die Jakobi-Kirmes und das Lambertusfest
sind mehr als alle anderen Termine im Ascheberger Jahreskreis fest im Leben des
Dorfes verwurzelt. Es sind typisch Ascheberger Feste. Mitte bis Ende September
eines jeden Jahres, wenn das Namensfest des Kirchenpatrons St. Lambertus
seine Schatten voraus wirft, beginnen die Vorbereitungen für das Lichterfest mit
bunten Fackeln und Laternen. Die Nachbarschaft oder Gemeinschaft, welche die
Organisation und Durchführung des Lambertusspiels übernommen hat und die
Bauernfamilie stellt, beginnt schon Tage vor dem Fest mit den Vorbereitungen und
Übungsabenden. Aber auch in anderen Nachbarschaften erklingen in der Woche vor
dem Fest bei den abendlichen Lambertusspielen die alten Lambertuslieder. Donnerstag, 21. September 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Jubel nach Solo für Manni
-js/lis- Ascheberg. Seit gestern Abend 19.40 Uhr muss der Kolpingsspielmannszug für die Dauer des Schützenfestes mit zwei Flöten weniger auskommen. Denn mit dem 192. Schuss beförderte Manfred Trahe sich selbst und seine Ehefrau Andrea auf den Königsthron der vereinigten Schützen der Bruderschaft St. Katharina Berg und Tal und der Kolpingsfamilie. Zwar hatte der 39-Jährige in einem 15-minütigen Solo für Manni, die Rohre fast glühend geschossen, Span um Span schwächte er dabei Fifty Fortissimo an der entscheidenden Stelle. Doch als der Vogel endlich dem Gesetz der Schwerkraft folgte, konnte der Kaufmännische Angestellte vom Hoveloh sein Glück kaum fassen. Immer wieder stieß er Schreie höchsten Triumphes aus, die jedoch locker von dem begeisterten Jubel seiner Spielkameraden und -kameradinnen übertönt wurden. Das hatte ich mir fest vorgenommen, weil der Spielmannszug doch in diesem Jahr Jubiläum feiert. Da muss einfach einer von uns König werden, sieht das die frisch gebackene Majestät ganz selbstverständlich. Und so hatten sich, als die Agonie des Vogels offenkundig wurde, die Konkurrenten vor allem Bernhard Dörnemann und Theo Weiß vornehm zurück gehalten. Erfolgreiche Schützen zu Beginn waren Theo Weiß (Körbchen),Franz - Josef Nientiedt (Zepter), Michael Frye (rechte Schwinge), Heinz König (linke Schwinge) und Ludger Heubrock (Stoß). Strahlender Sonnenschein, statt angekündigte Gewitterfronten: Darüber durften sich die Schützen von Beginn an freuen. War das schöne Wetter das Ergebnis eines kleinen Deals mit dem lieben Gott? Pfarrer Homölle konnte erst 15 Minuten später erscheinen; als Trost schenkte uns der Höchste ein so tollesWetter. So interpretierte es zumindest Spieß Christoph Mölli Möller, der die Kompanie antreten ließ. Ein letztes Mal bewunderten viele Schaulustige das Königspaar Norbert und Bärbel Olbrich. Nach der gelungenen Premiere der neuen Fahnenschwenker, ging es im Gleichschritt, begleitet durch den noch kompletten Kolpingsspielmannszug und der Blaskapelle Ascheberg, zum Ehrenmahl an der Herberner Straße. Voran Christian Pelster als Vogelträger, der sich damit einen Kindertraum erfüllen durfte. Vogel Fifty Fortissimo wurde dieses Jahr vom Spielmannszug gebaut. Am Ehrenmahl legten beide Gemeinschaften Kränze nieder. Pfarrer Alfons Homölle erinnerte an die Opfer von Krieg und Gewalt und mahnte, diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir müssen sensibel bleiben und dürfen uns nicht an die Bilder aus dem Nahen Osten gewöhnen. Ein Zitat von Richard von Weizsäcker brachte es auf den Punkt: Wer die Erinnerung vergisst, dem kann es die Zukunftkosten. Nach dem Vogelschießen und der von Martin Weiß vorgenommenen Proklamation endete der erste Schützenfesttag mit einem gemütlichen Abend im Festzelt. Heute trete die Schützen um 18.15 Uhr auf dem Katharinenplatz an. Samstag, 26. August 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Heißes Gefecht der Bieter um Fifty Fortissimo -cp- Ascheberg. Die Vorbereitungen für das Schützenfest der Bruderschaft St. Katharina Berg und Tal und der Kolpingsfamilie Ascheberg laufen auf Hochtouren. Am Samstag tauften die Schützenbrüder und Schwestern ihren Vogel, der dieses Jahr vom Spielmannszug der Kolpingsfamilie gebaut wurde und versteigerten ihn für das nächste Schützenfest. Dazu trafen sich die Mitglieder auf dem Hof von Dirk Ponschek. Zuerst ließ Spieß Christoph Möller die Kompanie antreten und Oberst Kalli Naber begrüßte die Gäste. Nach dem anschließenden Probeexerzieren zusammen mit dem Spielmannszug, kam die Schützenbruderschaft zur Vogeltaufe. Vorsitzender Martin Weiß stellte den Vogel vor und taufte ihn auf den Namen Fifty Fortissimo. Hintergrund des Namens ist das diesjährige Jubiläum des Spielmannszugs. Der Begriff Fortissimo steht für lautstarke Musik. Das Ende der Versteigerung wurde von einem im Verborgenen gestellten Wecker besiegelt. Auktionator Heinz König hatte einiges zu tun, um den aufeinander folgenden Geboten nachzukommen. Doch nach 30 Minuten wurde er vom klingelnden Wecker erlöst. Brudermeister Ludger Feldmann konnte vorher den letzten Euro einwerfen und gewann damit zehn Liter Freibier. Dann ging es in die letzte und entscheidende Runde. Beim Höchstgebot von 359 Euro klingelte der Wecker zum zweiten und letzten Mal. Den Zuschlag für den Bau des Schützenfestvogels 2007 erhielt die Bietergemeinschaft Simon Handrup, Andreas Meinardus und Timo Sandmann. Die drei freuten sich über die Ehre, den Vogel für das Schützenfest im nächsten Jahr gestalten zu können. Anschließend feierten die Schützen noch bis in die frühen Morgenstunden. Montag, 19. Juni 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Jubiläum 2006 Musik und farbenprächtige Uniformen
-js- Ascheberg. Trommel-, Flöten- und Bläserklänge hallten in den Straßen wider, farbenprächtige Uniformen bestimmten das Bild im Dorfkern. Denn wenn 13 Spielmannszüge, Blasorchester und Brass Bands gratulieren, wie gestern Nachmittag beim Freundschaftstreffen dem Ascheberger Jubiläums- Spielmannszug, geht das nicht unbemerkt vonstatten. So waren zahlreiche Zuschauer und Zuhörer schon Mittags zum Katharinenplatz gekommen, wo Vorsitzender Christian Pelster die befreundeten die Züge begrüßte. Später versammelten sich viele hundert Menschen auf dem Kirchplatz. Hier nahmen die Musikzüge nach einem Umzug Aufstellung und spielten unter Leitung von Tambourmajor Frank Neve das Preußens Gloria. Zuvor hatte Pfarrer Homölle ein Gebet für die Verstorbenen des Kolping - Spielmannszuges gesprochen. Es folgte das Lied vom guten Kameraden, gespielt von der Blaskapelle Ascheberg. Das Festzelt am Bahnhofweg war dann der Schauplatz des weiteren Jubiläumsfestes. Hier gaben alle Musikgemeinschaften jeweils eine Probe ihres Könnens, die Kinder waren auf der Hüpfburg beschäftigt und fuhren im Pängel-Anton, während auf Frenkings Tenne über 80 gespendete Kuchen auf die Leckermäuler warteten. Montag, 24. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Erste Märsche erklangen "aus dem Kopf"
Jubiläumsfoto 1981 -js- Ascheberg. Noten? Heinz Hembrock überlegt nur kurz. Hatten wir nicht. Die Märsche hatten wir im Kopf. Beispielsweise den Torgauer Marsch, den der erste Flötenausbilder des Kolping - Spielmannszuges heute Abend beim Auszug aus dem Festgottesdienst auf der Orgel variieren wird. Anlass ist das Jubiläumsfest des Musikzuges, der nun 50 Jahre besteht. Aber auch ohne Noten lernten die spielbegeisterten jungen Ascheberger ab Januar 1956 ihre Instrumente zu beherrschen: Heinz Hembrock, gerade neu bestellter Küster und Organist in Ascheberg, bildete die Flötenspieler aus, während Paul Schulte später langjähriger Tambourmajor die Trommler in die Geheimnisse dieses Rhythmusinstrumentes einführte. Geübt wurde im damaligen Vereinshaus (heute Pfarrheim St. Lambertus). Nachdem die Grundbegriffe saßen, ging es hinaus ins Freie. Wir zogen mit klingendem Spiel den Melkpatt entlang bis zum Emmerbach, um das Marschieren in der Formation zu üben, erinnert sich Heinz Hembrock. Und auch dafür erwies sich Paul Schulte, der das Trommeln in der Wehrmacht gelernt hatte, mit seiner Kenntnis als ein Glücksfall. Wir das waren nach einigen Monaten des Jahres 1956 die Flötisten Erich Büscher, Herbert Eichler, Günther und Werner Heinhold, Heinz Hembrock, Willi Kehrenberg, Alfred Klaverkamp, Werner Kugler, Hubert Pelster, Ferdi Tönies, Franz Rodenstein, Fritz Wessels sowie die Trommler Ewald Heitkötter, Matthias Hitzges, Max Olbrich. Norbert und Theodor Schilling und Anton Vennemann. Es fällt auf, dass die Dorfheide die zentrale Mitgliederquelle bildete. Dort wohnten wohl zehn Leute, und das waren nicht die schlechtesten des jungen Spielmannszuges, ist sich Heinz Hembrock heute noch sicher. Unverzichtbare Start- und Aufbauhilfe haben vor allem drei Männer geleistet: Albert Mangels, Karl Daldrup und Johann Schulz. Von den Gründungsmitgliedern sind jetzt, nach fünf Jahrzehnten, noch als Ehrenmitglieder dabei: Willi Kehrenberg, Alfred Klaverkamp, Werner Heinhold und Theodor Schilling. Seine Premiere erlebte der Musikzug 1956 auf dem Fest der Ascheberger: der Jakobi-Kirmes. Es folgte das erste Schützenfest der 1955 gegründeten Schützenbruderschaft St. Lambertus Osterbauer, dem noch viele weitere Einsätze folgen sollten. Als der Spielmannszug 1996 das 40-Jährige feierte, schätzten Insider diese Zahl auf rund 5000. Eine stolze Bilanz, die sich in den vergangenen zehn Jahren noch um weitere 500 erhöht hat, wie Vorstandsmitglied Günther Kehrenberg versichert. Schon schnell war der Spielmannszug, der sich in all den Jahren dem Geist Adolph Kolpings verpflichtet fühlte, nicht mehr aus dem gesellschaftlichen Leben Aschebergs wegzudenken. Die grün-schwarz - gewandeten Musiker bereichern bei allen öffentlichen Veranstaltungen das Bild und tragen mit ihrem Spiel zum Gelingen vieler Feste bei. An diesem Wochenende wird der Spielmannszug selbst im Mittelpunkt stehen. Die Mitglieder würden sich freuen, wenn sie möglichst viele Ascheberger heute Abend beim Ascheberger Dorffest im Festzelt und beim morgigen Freundschaftstreffen ab 13 Uhr auf dem Katharinenplatz begrüßen könnten. Samstag, 22. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)
Vorbereitungen für Jubiläumsfest laufen auf Touren-lis- Ascheberg. Das goldene Jubiläumsfest des
Kolpingsspielmannszuges Ascheberg rückt immer näher. Im April dieses Jahres wird
es gefeiert, und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Auch die
Generalversammlung der Gemeinschaft am Samstagabend im Lokal Klaverkamp, war
davon gekennzeichnet. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die Vorstandswahlen. |