Spielmannszug der Kolpingsfamilie Ascheberg  

                         gegr. 1956

 

    

 

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Datum letzte Aktualisierung:

28.01.2010 08:15

 

 

                   

 

 

Aktuell:

Manfred Trahe erhält Verdienstorden
 
 

 
Stefanie Wacker ehrte Manfred Trahe.
 
Stefanie Wacker ehrte Manfred Trahe.
 

 


 

Zusammen mit Martin Weiß gehört Manfred Trahe dem Spielmannszug der Kolpingsfamilie Ascheberg seit 30 Jahren an. Beim Kameradschaftsabend, einem Dankeschön für alle Mitglieder und Partner im Erdbüsken, wurde Trahe einerseits für diese Treue geehrt. Zudem wurde ihm von Stefanie Wacker der Orden für besondere Verdienste verliehen. Seit 18 Jahren bildet Manfred Trahe den Nachwuchs und die Mitglieder an der Flöte aus. Kinder ab neun Jahren, sind übrigens bei einer neuen Flötengruppe willkommen und können sich dafür schon anmelden ( 0 25 93/64 28). An dem Abend bewiesen die Spielleute beim spontanen ,,Dinner for One“ ihr komödiantisches Talent.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WN 10.04.2008

Ascheberg. In den 1970er Jahren starteten sie als feurige Mexikaner in den Karneval. Dann nähten die „Bembel-Frauen" neue Clowns-Kostüme. Doch in der Session 2008/2009 erfolgt – im wahrsten Sinne des Wortes – der karnevalstechnisch „Aufstieg" des Kolping-Spielmannszuges: Als Schornsteinfeger will das Ensemble für musikalischen Hochgenuss sorgen.


Zehn aktive Musikerinnen tauschen deshalb in den nächsten Monaten immer wieder einmal Flöte und Lyra gegen Nähmaschine, Schere und Bügeleisen ein, um die insgesamt 25 Kostüme mit Sorgfalt und Kreativität zu schneidern. Auftakt war am Mittwochnachmittag im Pfarrheim St. Lambertus.

Ein großes vierblätteriges Kleeblatt auf dem rechten Fleck – dem Herzen – und goldene Knöpfe zieren das samtene Gewand des Glücksbringers. In den neuen Kostümen werden die Ascheberg den Karneval in Ottmarsbocholt und Amelsbüren musikalisch aufs Dach steigen.

Bis dahin müssen die fidele Truppe und die Ascheberger insgesamt aber nicht aufs Feiern verzichten. Denn bereits am 30. April (Mittwoch) lädt der Kolping-Spielmannszug ab 19.30 Uhr zum Tanz in den Mai ein. Erstmalig findet das Fest in Frenkings Scheune statt. Eingeladen sind alle ab 18 Jahren, die Spaß am Tanzen und am Feiern haben. Für fetzige und stimmungsvolle Rhythmen sorgt wieder Woba-Musik.

 

Spielleute ziehen gute Bilanz

 -js- Ascheberg. Wir blicken auf ein außerordentlich erfolgreich verlaufenes Jubiläumsjahr 2006 zurück. Das konnte Christian Pelster, Geschäftsführer des Spielmannszuges der Kolpingsfamilie, auf der Generalversammlung der Gemeinschaft mitteilen. Eindeutiger Höhepunkt in 2006 war das Jubiläumsfest aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Spielmannszuges.
Darüber hinaus waren die Spielleute noch bei vielen Auftritten sowie bei internen geselligen sowie anderen Veranstaltungen aktiv. 34 Mal trat der Spielmannszug in Ascheberg und Umgebung bei verschiedenen Anlässen in Erscheinung. Ein weiterer Höhepunkt neben dem Jubiläum war der Königsschuss von Manfred Trahe beim gemeinsamen Schützenfest der Bruderschaft St. Katharina Berg und Tal sowie der Kolpingsfamilie. Die Bauernfamilie beim Lambertusfest 2006 bestand aus Mitgliedern des Spielmannszuges.
Bei den Vorstandswahlen bestätigte die Versammlung die Mehrzahl der Amtsinhaber für eine weitere Periode. Neu besetzt wurde lediglich das Amt des Kassierers. Gewählt wurde Stefanie Wacker.
Auch in diesem Jahr werden die Grün-Schwarzen in Ascheberg und Umgebung in Erscheinung treten: Etwa 25 Auftritte und Veranstaltungen sind vorgesehen. Bereits jetzt weist der Vorstand auf die Spielmannszug-Veranstaltung Tanz in den Mai hin. Gefeiert wird am 30. April auf Frenkings Tenne . Der Ausflug ist am 5. bis 10. Oktober vorgesehen.
 

01. Februar 2007 | Quelle: Quelle: Westfälische Nachrichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bembel-Frauen feierten mit

av- Ascheberg. 50 Jahre Spielmannszug der Kolpingsfamilie Ascheberg heißt auch: 50 Kameradschaftsabende. Zum 50. Male waren die Mitglieder des Zuges am Dienstagabend zu diesem traditionellen Anlass Frenkings Tenne eingeladen. Dabei war auch der wohl älteste Fanclub des Spielmannszuges, die so genannten Bembel-Frauen, mit von der Partie und feierte kräftig mit.
Ein wichtiger Programmpunkt an diesem Abend war die Übernahme der 16 Jahre alt gewordenen Spielleute vom Jugend- in den Seniorenzug. Andreas Meinardus und Fabian Wegmann werden den Kolpingsspielmannszug ab diesem Jahr mit besten Kräften als Trommler unterstützen. Fabian Wegmann wird zudem in den Wintermonaten seine Ausbildung zum Tambourmajor beginnen. Daneben stand auch eine Ehrung auf dem Programm: Silvia Wenge ist dem Spielmannszug seit nunmehr 25 Jahren treu geblieben und wurde dafür von ihren Kollegen ausgezeichnet. Sie begann ihre Karriere im Spielmannszug im Alter von elf Jahren.
Der Kameradschaftsabend hatte den Mitgliedern neben dieser Ehrung aber noch mehr zu bieten: So wurden im Rahmenprogramm Fotos vom Jubiläumsfest Ende April gezeigt. Diese Fotos können sich auch alle Ascheberger anschauen, und zwar am 26. November im Pfarrheim St. Lambertus. An diesem Tage laden die Spielleute einem Video- und Dianachmittag ein.
Am Dienstagabend wurde natürlich auch getanzt, gemeinsam gegessen und gesungen. Auch sorgte das Spiel Dalli- Klick für einige Aufheiterung. Hierbei mussten die Tambourmajore gegen das Team-Vorstand antreten. Die Aufgabe lautete, verdeckte Fotos, die nach und nach enthüllt wurden, möglichst schnell zu identifizieren. Gezeigt wurden Fotos aus der Frühzeit des Kolpingsspielmannszuges. Für die musikalische Unterhaltung während des Kameradschaftsabend sorgte Michael Frye.
 

Freitag, 03. November 2006  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

 

Süh, dütt dat sünd miene neun Kinners

-mark- Ascheberg. Die Ascheberger kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Beim traditionellen Bauernspiel kam der Bauer nicht mit zwei oder drei Kindern, sondern gleich mit neun Kindern daher: Süh, dütt dat sünd miene Kinners. Es war der Höhepunkt des diesjährigen Lambertus-Spiels auf dem Lambertus-Kirchplatz. Doch bevor es dazu kam, wurde erst einmal kräftig gesungen und getanzt. Winfried Otte vom Heimatverein leitete das Fest und dankte der Freiwilligen Feuerwehr für ihre jahrelange Mithilfe bei der Feierlichkeit.
Guter Freund, ich frage dir, sangen die Eltern und Kinder gemeinsam mit den St.-Lambertus-Spatzen als erstes Lied. Dazu bildeten sie zwei große Kreise um den Lambertus-Stuhl. Dieser war mit liebevoll hergestellten Laternen bestückt, die alte und neue Bilder der Lambertus-Kirche im Kontrast zeigten. Diese wirkten in der einsetzenden Dämmerung besonders ansehnlich. Während es zur Beginn der Feier noch hell war, gingen die Besucher um 20.30 Uhr nach der Veranstaltung im Dunkeln nach Hause.
Nach dem Lied Es war ein mal ein kleiner Mann folgte Dumme Liese, bei dem sich der ein oder andere Sänger wünschte, dass die 19 Strophen doch nun endlich vorbei sein könnten. Im Anschluss wurde noch Der Herr, der schickt den Jäger aus, sowie Maria saß auf einem Stein gesungen.
Mit O Bur, wat kostt dien Hei? begann schließlich das Bauernspiel, das in diesem Jahr mit Blick auf sein 50-jähriges Bestehen vom Kolpings-Spielmannszug gespielt wurde.
Es spielten: Theo Weiß (Bauer), Stefanie Wacker (Bäuerin) Helga Nientiedt (Magd), Ralf Geismann (Knecht), Günter Kehrenberg (Schornsteinfeger), Sven Haverkamp (Pannlecker), Andrea Klaverkamp (Suergjunge) sowie die Kinder Johannes und Justus Nientiedt, Pascal und Anna Kehrenberg, Tonius Weiß, Jana Trahe, Isabell Olbrich, Sofie Pelster und Lynn Tombrock. Nach dem Umzug mit Fackeln durchs Dorf, fanden sich alle auf dem Kirchplatz zum abschließenden Singen des Liedes Härguott, graut is Diene macht! ein.
Das Lambertus-Spiel ist seit Jahrzehnten Tradition im Münsterland und gerade auch in Ascheberg, wo der Heilige Lambert von Maastricht (St. Lambertus) Patron der Kirche ist. Das Spiel fällt jährlich zusammen mit dem Patronatsfest der Ascheberger Kirche. Das letzte Foto eines Lambertus-Spiels in Ascheberg geht auf das Jahr 1932 zurück, meint Winfried Otte sich zu erinnern.
Bei strahlendem Sonnenschein fand zuvor am Nachmittag das Bauernspiel am (gleichnamigen) St. Lambertus-Altenwohnheim statt, wo es ebenfalls seit jeher vorgeführt wird. Man kann sich also auf einen schönen Frühling freuen, denn sagt nicht eine alte Bauernregel: Ist Lambertus klar und rein, wird das Frühjahr trocken sein.

Dienstag, 26. September 2006  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

 

 

Kolpingsspielmannszug stellt Bauernfamilie

-js- Ascheberg. Die Jakobi-Kirmes und das Lambertusfest sind mehr als alle anderen Termine im Ascheberger Jahreskreis fest im Leben des Dorfes verwurzelt. Es sind typisch Ascheberger Feste. Mitte bis Ende September eines jeden Jahres, wenn das Namensfest des Kirchenpatrons St. Lambertus seine Schatten voraus wirft, beginnen die Vorbereitungen für das Lichterfest mit bunten Fackeln und Laternen. Die Nachbarschaft oder Gemeinschaft, welche die Organisation und Durchführung des Lambertusspiels übernommen hat und die Bauernfamilie stellt, beginnt schon Tage vor dem Fest mit den Vorbereitungen und Übungsabenden. Aber auch in anderen Nachbarschaften erklingen in der Woche vor dem Fest bei den abendlichen Lambertusspielen die alten Lambertuslieder.
Am kommenden Sonntag (24. September) ist es nun wieder so weit. Dann werden sich gegen 19 Uhr wieder mehrere hundert Kinder und Erwachsene auf dem Kirchplatz einfinden. Aber auch viele Gäste aus Nachbarorten kommen schon seit vielen Jahren, weiß Heimatvereinsvorsitzender Winfried Otte. Der Heimatverein übernimmt jeweils bei den Vorbereitungen die Federführung.
Nach dem Bauernspiel, das in diesem Jahr von Mitgliedern des Kolpingsspielmannszuges gestaltet wird (aus Anlass des 50-jährigen Bestehens in diesem Jahr), setzt sich der große Festumzug durch das Dorf in Bewegung. Dem Spielmannszug an der Spitze folgt der Wagen mit dem Lambertusstuhl und der Bauernfamilie. Es folgen die Kinder und deren Eltern und Angehörigen. Zum Abschluss ertönt wieder auf den Kirchplatz das Schlusslied Großer Gott, wir loben Dich, in plattdeutscher Sprache.
Der Laternenumzug nimmt in diesem Jahr folgenden Weg: Kirchplatz, Sandstraße, Himmelstraße, Konermannstraße, Dieningstraße, Bultenstraße, Biete, Sandstraße und zurück zum Kirchplatz. Der Heimatverein bittet alle Anlieger der genannten Straßen, die Häuserfronten zu illuminieren.

Donnerstag, 21. September 2006  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

 

 

Jubel nach Solo für Manni

 

-js/lis- Ascheberg. Seit gestern Abend 19.40 Uhr muss der Kolpingsspielmannszug für die Dauer des Schützenfestes mit zwei Flöten weniger auskommen. Denn mit dem 192. Schuss beförderte Manfred Trahe sich selbst und seine Ehefrau Andrea       auf den Königsthron der vereinigten Schützen der Bruderschaft St. Katharina Berg und Tal und der Kolpingsfamilie. Zwar hatte der 39-Jährige in einem 15-minütigen Solo für Manni, die Rohre fast glühend geschossen, Span um Span schwächte er dabei Fifty Fortissimo an der entscheidenden Stelle. Doch als der Vogel endlich dem Gesetz der Schwerkraft folgte, konnte der Kaufmännische Angestellte vom Hoveloh sein Glück kaum fassen. Immer wieder stieß er Schreie höchsten Triumphes aus, die jedoch locker von dem begeisterten Jubel seiner Spielkameraden und -kameradinnen übertönt wurden. Das hatte ich mir fest vorgenommen, weil der Spielmannszug doch in diesem Jahr Jubiläum feiert. Da muss einfach einer von uns König werden, sieht das die frisch gebackene Majestät ganz selbstverständlich. Und so hatten sich, als die Agonie des Vogels offenkundig wurde, die Konkurrenten vor allem Bernhard Dörnemann und Theo Weiß vornehm zurück gehalten. Erfolgreiche Schützen zu Beginn waren Theo Weiß (Körbchen),Franz - Josef Nientiedt (Zepter), Michael Frye (rechte Schwinge), Heinz König (linke Schwinge) und Ludger Heubrock (Stoß). Strahlender Sonnenschein, statt angekündigte Gewitterfronten: Darüber durften sich die Schützen von Beginn an freuen. War das schöne Wetter das Ergebnis eines kleinen Deals mit dem lieben Gott? Pfarrer Homölle konnte erst 15 Minuten später erscheinen; als Trost schenkte uns der Höchste ein so tollesWetter. So interpretierte es zumindest Spieß Christoph Mölli Möller, der die Kompanie antreten ließ. Ein letztes Mal bewunderten viele Schaulustige das Königspaar Norbert und Bärbel Olbrich. Nach der gelungenen Premiere der neuen Fahnenschwenker, ging es im Gleichschritt, begleitet durch den noch kompletten Kolpingsspielmannszug und der Blaskapelle Ascheberg, zum Ehrenmahl an der Herberner Straße. Voran Christian Pelster als Vogelträger, der sich damit einen Kindertraum erfüllen durfte. Vogel Fifty Fortissimo wurde dieses Jahr vom Spielmannszug gebaut. Am Ehrenmahl legten beide Gemeinschaften Kränze nieder. Pfarrer Alfons Homölle erinnerte an die Opfer von Krieg und Gewalt und mahnte, diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir müssen sensibel bleiben und dürfen uns nicht an die Bilder aus dem Nahen Osten gewöhnen. Ein Zitat von Richard von Weizsäcker brachte es auf den Punkt: Wer die Erinnerung vergisst, dem kann es die Zukunftkosten.  Nach dem Vogelschießen und der von Martin Weiß vorgenommenen Proklamation endete der erste Schützenfesttag mit einem gemütlichen Abend im Festzelt. Heute trete die Schützen um 18.15 Uhr auf dem Katharinenplatz an.

Samstag, 26. August 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

 

Heißes Gefecht der Bieter um Fifty Fortissimo

-cp- Ascheberg. Die Vorbereitungen für das Schützenfest der Bruderschaft St. Katharina Berg und Tal und der    Kolpingsfamilie Ascheberg laufen auf Hochtouren. Am Samstag tauften die Schützenbrüder und Schwestern ihren Vogel, der dieses Jahr vom Spielmannszug der Kolpingsfamilie gebaut wurde und versteigerten ihn für das nächste Schützenfest. Dazu trafen sich die Mitglieder auf dem Hof von Dirk Ponschek. Zuerst ließ Spieß Christoph Möller die Kompanie antreten und Oberst Kalli Naber begrüßte die Gäste. Nach dem anschließenden Probeexerzieren zusammen mit dem Spielmannszug, kam die Schützenbruderschaft zur Vogeltaufe. Vorsitzender Martin Weiß stellte den Vogel vor und taufte ihn auf den Namen Fifty Fortissimo. Hintergrund des Namens ist das diesjährige Jubiläum des Spielmannszugs. Der Begriff Fortissimo steht für lautstarke Musik. Das Ende der Versteigerung wurde von einem im Verborgenen gestellten Wecker besiegelt. Auktionator Heinz König hatte einiges zu tun, um den aufeinander folgenden Geboten nachzukommen. Doch nach 30 Minuten wurde er vom klingelnden Wecker erlöst. Brudermeister Ludger Feldmann konnte vorher den letzten Euro einwerfen und gewann damit zehn Liter   Freibier. Dann ging es in die letzte und entscheidende Runde. Beim Höchstgebot von 359 Euro klingelte der Wecker zum zweiten und letzten Mal. Den Zuschlag für den Bau des Schützenfestvogels 2007 erhielt die Bietergemeinschaft Simon Handrup, Andreas Meinardus und Timo Sandmann. Die drei freuten sich über die Ehre, den Vogel für das Schützenfest im nächsten Jahr gestalten zu können. Anschließend feierten die Schützen noch bis in die frühen Morgenstunden.

Montag, 19. Juni 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

 

 

 

 

Jubiläum 2006

Musik und farbenprächtige Uniformen

-js- Ascheberg. Trommel-, Flöten- und Bläserklänge hallten in den Straßen wider, farbenprächtige Uniformen bestimmten das Bild im Dorfkern. Denn wenn 13 Spielmannszüge, Blasorchester und Brass Bands gratulieren, wie gestern Nachmittag beim Freundschaftstreffen dem Ascheberger Jubiläums- Spielmannszug, geht das nicht unbemerkt vonstatten. So waren zahlreiche Zuschauer und Zuhörer schon Mittags zum Katharinenplatz gekommen, wo Vorsitzender Christian Pelster die befreundeten die Züge begrüßte. Später versammelten sich viele hundert Menschen auf dem Kirchplatz. Hier nahmen die Musikzüge nach einem Umzug Aufstellung und spielten unter Leitung von Tambourmajor Frank Neve das Preußens Gloria. Zuvor hatte Pfarrer Homölle ein Gebet für die Verstorbenen des Kolping - Spielmannszuges gesprochen. Es folgte das Lied vom guten Kameraden, gespielt von der Blaskapelle Ascheberg. Das Festzelt am Bahnhofweg war dann der Schauplatz des weiteren Jubiläumsfestes. Hier gaben alle Musikgemeinschaften jeweils eine Probe ihres Könnens, die Kinder waren auf der Hüpfburg beschäftigt und fuhren im Pängel-Anton, während auf Frenkings Tenne über 80 gespendete Kuchen auf die Leckermäuler warteten.

Montag, 24. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

 

Erste Märsche erklangen "aus dem Kopf"

Jubiläumsfoto 1981

-js- Ascheberg. Noten? Heinz Hembrock überlegt nur kurz. Hatten wir nicht. Die Märsche hatten wir im Kopf. Beispielsweise den Torgauer Marsch, den der erste Flötenausbilder des Kolping - Spielmannszuges heute Abend beim Auszug aus dem Festgottesdienst auf der Orgel variieren wird. Anlass ist das Jubiläumsfest des Musikzuges, der nun 50 Jahre besteht. Aber auch ohne Noten lernten die spielbegeisterten jungen Ascheberger ab Januar 1956 ihre Instrumente zu beherrschen: Heinz Hembrock, gerade neu bestellter Küster und Organist in Ascheberg, bildete die Flötenspieler aus, während Paul Schulte später langjähriger Tambourmajor die Trommler in die Geheimnisse dieses Rhythmusinstrumentes einführte. Geübt wurde im damaligen Vereinshaus (heute Pfarrheim St. Lambertus). Nachdem die Grundbegriffe saßen, ging es hinaus ins Freie. Wir zogen mit klingendem Spiel den Melkpatt entlang bis zum Emmerbach, um das Marschieren in der Formation zu üben, erinnert sich Heinz Hembrock. Und auch dafür erwies sich Paul Schulte, der das Trommeln in der Wehrmacht gelernt hatte, mit seiner Kenntnis als ein Glücksfall. Wir das waren nach einigen Monaten des Jahres 1956 die Flötisten Erich Büscher, Herbert Eichler, Günther und Werner Heinhold, Heinz Hembrock, Willi Kehrenberg, Alfred Klaverkamp, Werner Kugler, Hubert Pelster, Ferdi Tönies, Franz Rodenstein, Fritz Wessels sowie die Trommler Ewald Heitkötter, Matthias Hitzges, Max Olbrich. Norbert und Theodor Schilling und Anton Vennemann. Es fällt auf, dass die Dorfheide die zentrale Mitgliederquelle bildete. Dort wohnten wohl zehn Leute, und das waren nicht die schlechtesten des jungen Spielmannszuges, ist sich Heinz Hembrock heute noch sicher. Unverzichtbare Start- und Aufbauhilfe haben vor allem drei Männer geleistet: Albert Mangels, Karl Daldrup und Johann Schulz. Von den Gründungsmitgliedern sind jetzt, nach fünf Jahrzehnten, noch als Ehrenmitglieder dabei: Willi Kehrenberg, Alfred Klaverkamp, Werner Heinhold und Theodor Schilling. Seine Premiere erlebte der Musikzug 1956 auf dem Fest der Ascheberger: der Jakobi-Kirmes. Es folgte das erste Schützenfest der 1955 gegründeten Schützenbruderschaft St. Lambertus Osterbauer, dem noch viele weitere Einsätze folgen sollten. Als der Spielmannszug 1996 das 40-Jährige feierte, schätzten Insider diese Zahl auf rund 5000. Eine stolze Bilanz, die sich in den vergangenen zehn Jahren noch um weitere 500 erhöht hat, wie Vorstandsmitglied Günther Kehrenberg versichert. Schon schnell war der Spielmannszug, der sich in all den Jahren dem Geist Adolph Kolpings verpflichtet fühlte, nicht mehr aus dem gesellschaftlichen Leben Aschebergs wegzudenken. Die grün-schwarz - gewandeten Musiker bereichern bei allen öffentlichen Veranstaltungen das Bild und tragen mit ihrem Spiel zum Gelingen vieler Feste bei. An diesem Wochenende wird der Spielmannszug selbst im Mittelpunkt stehen. Die Mitglieder würden sich freuen, wenn sie möglichst viele Ascheberger heute Abend beim Ascheberger Dorffest im Festzelt und beim morgigen Freundschaftstreffen ab 13 Uhr auf dem Katharinenplatz begrüßen könnten.

Samstag, 22. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)

                              

 

Vorbereitungen für Jubiläumsfest laufen auf Touren

-lis- Ascheberg. Das goldene Jubiläumsfest des Kolpingsspielmannszuges Ascheberg rückt immer näher. Im April dieses Jahres wird es gefeiert, und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Auch die Generalversammlung der Gemeinschaft am Samstagabend im Lokal Klaverkamp, war davon gekennzeichnet. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die Vorstandswahlen.
Christian Pelster bleibt Geschäftsführer des Spielmannszuges der Kolpingsfamilie Ascheberg. Diese und weitere Beschlüsse fasste die Generalversammlung am Samstagabend in der Gaststätte Klaverkamp. Nahezu der gesamte Vorstand wurde in den jeweiligen Ämtern bestätigt.
Das Amt des Schriftführers füllt auch weiterhin Günther Kehrenberg aus. Kassierer bleibt Manfred Kugler, Theo Weiß und Frank Neve werden weiterhin die Spielleute als Tambourmajore dirigieren. Verabschieden musste sich der Vorstand vom ehemaligen Kassenprüfer Ralph Tombrock. Turnusgemäß nach zwei Jahren löst ihn Helga Nientidt ab. Zusammen mit Daniel Pällmann wird sie die Kasse demnächst prüfen.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Pelster gedachte die Generalversammlung ihren Verstorbenen. Ferner folgte der Jahresbericht des Schriftführers Kehrenberg, und der Kassenbericht des Kassierers Manfred Kugler.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand allerdings das anstehende Jubiläumsfest anlässlich des 50-jährigen Bestehens, das der Spielmannszug in diesem Jahr am 22. April feiern wird. Der Vorstand einigte sich auf folgenden Ablauf des Festwochenendes: Am Samstag (22. April) treffen sich viele Ascheberger Gemeinschaften zum gemeinsamen Kirchgang (Vorabendmesse) und Sektempfang im Pfarrheim. In einem feierlichen Umzug geht es dann weiter zur Gaststätte Frenking, wo der Festabend organisiert ist. Angeführt wird dieser Zug von den ehemaligen aktiven Spielleuten, berichtet Christian Pelster. Den Festabend gestaltet der Spielmannszug musikalisch mit der SuB-Band.
Am darauf folgenden Sonntag findet dann das große Freundschaftstreffen mit 15 Musikzügen aus der Umgebung statt. In einem Festumzug durchs Dorf geht es dann wieder zu Frenking ins Festzelt, wo der Spielmannszug musikalische Bühnenspiele vorbereitet hat.
Für das kommende Jahr hat der Spielmannszug auch viele andere Aktivitäten in petto: Geplant ist eine Fahrt nach Köln zum Karneval sowie eine gemeinsame Fahrt nach Elspe zu den Karl-May-Spielen. Auch nach Stuttgart soll es gehen. Dort will der Spielmannszug die Canstatter Wasen besuchen, eines der größten Volksfeste in Deutschland. Auch beim Tanz in den Mai auf Frenkings Tenne ist der Spielmannszug musikalisch vertreten. Ferner stehen wieder viele Schützenfeste und Freundschaftstreffen, wie in Senden, Lüdinghausen und Schapdetten an. Auch am Familienfest der Kolpingsfamilie ist der Spielmannszug beteiligt.
Die ehemaligen Spielleute treffen sich zu einer Probe für das Jubiläums-Wochenende im April am kommenden Samstag (21. Januar) um 16.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Am Mittwoch (18. Januar) macht sich schon der Festausschuss an die Arbeit. Er trifft sich um 19.30 Uhr im Pfarrheim. Wir können jetzt nur noch hoffen, dass uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, aber wir denken positiv, freut sich Geschäftsführer Christian Pelster bereits auf das Fest.

Montag, 16. Januar 2006  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Ascheberg)